Valea Prahovei (Prahova-Tal) war schon immer ein dauerhafte Verbindungsglied zwischen Bewohner des alten Dacia,  und später zwischen Römern auf beiden Seiten der Karpaten. Es wurde seit den frühesten Zeiten von Leute, die hier freundliche Orte für ihren Lebensunterhalt und Tiere gefunden haben, bewohnt.

Eine alte Urkunde aus 1815 erwähnt der Gasthof Caciula Mare, auch Gasthof Intre Prahove genannt, als beschrieben von rumänische Historiker V.A. Urechia in seiner Arbeit Drumul Brasovului (Der Brasov Weg), und Nicolae Iorga in der Arbeit Scrisori de negustori (Briefen von Kaufleute). Wegen des intensiven Hirtenleben hat dieser Ort jenseits erweitert. Laut Aussagen, wurde der Gasthof zwischen den Jahren 1720-1725 erbaut, und wurde mehrmals von den Türken niedergebrannt. Dieser Gasthof befindet sich in dem Ort, wo sich heute die Orthodoxen Kirche befindet. Der Gasthof Caciula Mare war das erste Gebäude in diesem Gebiet gebaut, und nur in den frühen Jahren des achtzehnten Jahrhunderts kamen die ersten menschlichen Behausungen.

Der Gasthof Intre Prahove, als mündliche Überlieferung sagt, wurde in der Mitte des achtzehnten Jahrhundert gebaut, in Azuga am Fuße Clabucetului Taurului, gegenüber der heutige Grund- und Mittelschule, in der Nähe der Stelle, wo der Bach Azuga in den Fluss Prahova fließt. Der Ort wo es sich befand gab es seinen Namen, weil seinerzeit, die beiden Flüsse wurden als Quellen von Prahova betrachtet.

Anscheinend hatten die Meister, die der Gasthof erbauten, ein Modell im Slonul de Piatra (ein anderen Gasthof). Sie arbeiteten hart, so dass dies Gasthof ebenso groß wurde, zumindest in Bezug auf die Anzahl der Zimmer. Der Schuppen, der Schornsteinfeger für Heu und die andere Einrichtungen wurden um das Hauptgebäude angeordnet, und ersetzten die Steinmauer, so dass durch sein außen Aussehen, der Gasthof Intre Prahove von den anderen Gasthöfe im Prahova-Obertal sich unterscheidet.

Die ersten Bewohner des Prahova-Tal Bereich sind Viehhirten, und der erste Bewohner, die in der aktuellen Azuga Stadt angesiedelte, war der Schäfer Gheorghe Zangor, der etwa 500 Schafen hatte, und baute er sein erstes Haus um Jahr 1800. Das Haus von Zangor war ein einfaches Haus, ein Bauernhaus und nicht zu groß. Gheorghe Zangors Haus war auf dem rechten Ufer des Tales Azuga gebaut, und daneben wurde später das Haus Blebea, das alle Sparten der rumänischen Architektur verbindet, gebaut.

Durch ihrer Größe und architektonischen Linie, waren die Prahova Gasthöfe zu jener Zeit eine beträchtliche urbanen Mitgift der Städtchen Ploiesti und Campina, während andere, die in Breaza de Sus, Sinaia, Busteni, Azuga, waren eine große Attraktion für Reisende, weil sie längst die einzigen Siedlungen in Prahova-Obertal waren.

Azuga ist im neunzehnten Jahrhundert als Dorf anerkannt, und diese Situation wird bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts fortgesetzt. Der heutige Name der Stadt ist seit Jahr 1881 verwendet, und wurde mit der Einweihung des Bahnhofs festgelegt.

Das Dorf Azuga war Teil der Predeal ländlicher Ortschaft, die im Jahr 1884 gegründet wurde. Von dieser waren auch Predeal, Busteni und Poiana Tapului Teil [3]. Ein Jahr später, wurde der Gemeinderat Predeal mit dem Rathaus in Predeal gebildet.

Nach dem Feuer im Jahre 1889, nach der das Rathaus völlig zerstört wurde, zog die Gemeindeverwaltung vorübergehend zu Azuga, im Gebäude von der Geschäftsleitung der Tuchfabrik zur Verfügung gestellt.

Auf Antrag der Bewohner und private Unternehmer in Azuga, im 1892, durch Königlichen Erlass, wurde der Sitz von Gemeinde Predeal zu Azuga verlegt.

Die Abspaltung von Dorf Azuga und die Einstellung der Gemeinde mit dem gleichen Namen wurde nach Jahr 1911 und vor 1914 gemacht.

Der Beginn der Industrie in Azuga, derzeitig Weiler der Gemeinde Predeal, stammt aus dem Jahr 1830, durch die Gründung von Aslan, der aus Rucar kam, einer Glasfabrik – Glajeria lui Aslan (Glasmalerei Aslan). Nach er für zwei Jahre arbeitete, um sie zu montieren, und er brachte Glasmacher von Böhmen, für denen er etwa 30 Holzbaracken-Gehäuse machte, und nachdem er viel Rohstoff versammelte, Quarzsand, Töpfelehm für Schmelze, von Rasnov-Bewohner bereitgestellt, die er mit Telega Salz bezahlte, hergestellte er mundgeblasenem Glas, farbiges Glas und Fenster. Er schloss es kurzeitig, von uns unbekannten Gründen, und ließ alle seinen Investitionen, die ruiniert wurden, weil sie ihre Besitzer verloren hatten.

Während des Jahres 1879, wurde die Glasfabrik gebaut, die zu Herrn S. Grünfeld gehörte, zwischen den Tälern Prahovita und Azuga, direkt vor dem Schienenstrang. Die Fabrik hatte 250 Mitarbeiter, vor allem aus Böhmen, und die Produkte waren sehr beliebt am rumänischen Markt.

Im Jahre 1882, gründete Matei Mocanu die Käsefabrik. Der Hartkäse wurde im Mai und Juni hergestellet, und der Käse vom Peters bis Marien. Von dann bis zur Abfahrt von Schafen in den Bergen, wurden Sauermilch oder Dickmilch produziert.

Die hydraulischer Kalk Fabrik wurde im 1885, auf dem Berg Urechea, an Blebea Familieneigentum, von der Franzose Leboeuf, gegründet. Nach zwei Jahren wurde es Eigentum der Firma Taranget und Renard, und im Jahre 1893 war es in den Besitz von Renard & Co. Der Kalk war von guter Qualität, und erreichte der Silbermedaille bei der Weltausstellung in Paris im Jahr 1889.

Das Zementwerk des Ingenieurs Erler wurde im 1885, auf dem Anwesen Sorica, gebaut. Im Jahr 1888, gründete Ingenieur Erler in Valea Seaca einer analoge Neuinstallation, und im Jahre 1892, baute er bei Piatra Arsa einen systematisch weiß Kalkofen, und alle diese modernen Einrichtungen waren in vollem Betrieb, während sie eine hohe Qualität Weißzement produzierten.

Die Tuchfabrik, im 1887 von Unternehmen Rheim, Scheeser & Co gegründet, befindet sich in der Ort, wo der Berg Sorica im Azugii Wasser badet, auf einem wunderschönen Plateau, von einem dichtem Wald mit hohen Bäumen beschattet. Auch im Jahr 1887, erbaute Carol Scheeser die Salamifabrik, die regelmäßig mit fünf Spezialmaschinen im Betrieb war, und produzierte Salami und alle Arten von geräucherten Wursthersteller.

Die Bauholzfabrik aus Malul Ursului (1888) von Schender gegründet, hergestellte zu jener Zeit, 3.000 Kubikmeter Tannen- und Fichten Bauholz für Konstruktion. Für Forstausbeutung in Gebirge Susaiului, Ritivoiu und Fata Gavanei, die Brüder Carol und Samuel Schiel aus Busteni, hatten am Fuß Susaiului Ritivoiu-seitig, in der Nähe von Valea Azugii (Azugii-Tal), eine systematische Bauholz- und Streichholzfabrik gebildet, unter der Leitung des Ingenieurs C. Ganzert.

Wir erwähnen, dass im Jahr 1892 die Sektfabrik, und im 1908 die Schamotte-Fabrik, gegründet waren. Ein weiteres Unternehmen ist die Brauerei, die zwischen Jahren 1898-1900 von der Firma Grundt, Radulescu & Co. gebaut wurde. Der Industrieller Peter Schesser überzeugte Braumeister Grundt (die zu diesem Zeitpunkt die beste Bier in Brasov machte) zu Azuga zu kommen, um bei der Errichtung einer Brauerei teilzunehmen.

Im neunzehnten Jahrhundert, die Ort zwischen Gewässer Azuga und Prahova war ein bekannter Zwischenstopp auf dem Weg über die Berge. An Stelle einer dieser Gasthöfe, zwischen den Jahren 1902-1903, wurde die heutige Kirche erbaut, der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet. Zusätzlich zu den Geschenken von der Gläubigen, wurde eine signifikante Unterstützung durch das Königshaus zur Verfügung gestellt. Die Kirche ist mit einer Reihe von herausragenden Glasmalerei geschmückt, Glasmalerei von einem deutschen Handwerker im Jahre 1902, auf Wunsch von König Carol I und Königin Elisabeta, die Gründer der Kirche, gemacht.

Im Jahr 1910, wurde die Gemeinde Predeal Teil des Peles Netz. Teil derselben Netz war auch die Landgemeinde Azuga. In die Verwaltungsvorschriften der Zwischenkriegszeit wurde die Gemeinde Azuga als Teil des Sinaia Netz markiert.

Seit der Gründung bis derzeit, das Territorium der Siedlung Azuga war Teil des Prahova Kreises. Am 14. August 1938, wurde das Gesetz zur Errichtung der Länder verabgeschieden, Verwaltungsorganisation die durch das Gesetz Nr. 557 vom 21. November 1940 ausgesetzt war. Wir finden die Gemeinde Azuga als Teil des Landes Bucegi.

Durch das Gesetz Nr. 5 von 1950 wurde die Abschaffung der Landkreise und Netze gemacht, und das Verwaltungsgebiet des Landes wurde in neuen territorialen Verwaltungseinheiten organisiert, nämlich Regionen, die in Bezirken, Städten und Gemeinden organisiert wurden. Durch die Verwaltungsreform Anfang 1968 eingeführt, kehrten sie zurück zu die territoriale Organisation des Landes im Kreise.